Warum man ein Firmenkonto online führen sollte

Klare Trennung zwischen geschäftlich und privat

Mit der Anmeldung eines Gewerbes bei der örtlich zuständigen Behörde sollte zeitgleich auch ein separates Firmenkonto eröffnet werden. Dabei handelt es sich um ein Girokonto zur ausschließlichen Abwicklung aller bargeldlosen Einnahmen und Ausgaben für die Firma. Von Beginn an sollte durch getrennte Konten zweifelsfrei zwischen privat und geschäftlich unterschieden werden. Das erleichtert unter anderem auch die Zuordnung der einzelnen Buchungen im Rahmen der jährlichen Steuererklärungen. Ganz abgesehen davon, ob sie vom Unternehmer selbst oder von einem beauftragten Steuerberater bearbeitet werden. Mit der Kontoeröffnung sollte zudem auch ein ergänzender Vertrag zum Onlinebanking abgeschlossen werden, was für den Unternehmer nur mit Vorteilen verbunden ist.

Zeitliche Unabhängigkeit beim Onlinebanking

In der Regel ist der Firmeninhaber tagsüber während der gesamten Woche sehr beschäftigt. Sei es mit der Wahrnehmung von Auswärtsterminen, oder aber, wenn es sich um einen Handwerksbetrieb handelt, durch aktive Mitarbeit vor Ort. Die wenigste Zeit hält er sich im Büro auf, und derartige Arbeiten werden abends sowie am Wochenende erledigt. Also zu Zeiten, zu denen die Filialbank oder Sparkasse am Ort nicht geöffnet ist. Ein Onlinebanking beim Firmenkonto hat den unschätzbaren Vorteil, dass jederzeit ein uneingeschränkter Zugriff besteht. 24 Stunden rund um die Uhr, und das sieben Tage die Woche. Der Unternehmer kann jederzeit das Firmenkonto einsehen und darin arbeiten.

Kommunikation mit der Bank

Die Onlineprogramme der Banken und Sparkassen sind so eingerichtet, dass die Kunden im Intranet in einer vorgegebenen Eingabemaske Informationen, Fragen und dergleichen hinterlegen können. Die Antwort erfolgt durch die Kundenberatung entweder schriftlich auf demselben Wege, oder aber per Rückruf. Gerade beim Onlinebanking sind die Kreditinstitute auf diese Kommunikation besonders vorbereitet und geschult. Auch hier steht die beiderseitige zeitliche Unabhängigkeit im Vordergrund.

Kostenersparnis beim Onlinebanking

Sowohl bei Privat- als auch bei Firmenkonten ist das Onlinebanking in den meisten Fällen sehr kostengünstig. Die Monatsgebühren sind gering, und Buchungskosten fallen gar nicht an, oder erst ab einer bestimmten Buchungspostenzahl, die recht hoch angesetzt ist. Denn durch Onlinebanking wird dem Kreditinstitut viel Arbeit abgenommen, die ansonsten Zeit und Manpower kosten würde.
Der Unternehmer sollte aber beachten, dass beim Onlinebanking alle anderen Arbeitsvorgänge Geld kosten. Beispielsweise die Scheckeinreichung, oder eine Bareinzahlung auf das eigene Konto. Beide Varianten werden kaum gleichermaßen kostengünstig angeboten. Bei einem Vergleich zwischen den Kreditinstituten sollte der Unternehmer das Kreditinstitut auswählen, bei dem einerseits das Onlinebanking möglich ist, und andererseits die Kosten für solche notwendigen Buchungsvorgänge möglichst niedrig sind.

Denn nach wie vor ist es durchaus üblich, dass Firmenrechnungen per Verrechnungsscheck beglichen werden!

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